Zitate (Menschen in Veränderung)

Hin und wieder finden mich Zitate, die mich (und meine Arbeit) berühren, prägen… Manchmal notiere ich sie hier:

 

Jeder von uns ist nur ein Mensch, nur ein Versuch, ein Unterwegs. Er sollte aber dorthin unterwegs sein, wo das Vollkommene ist, er soll ins Zentrum streben, nicht an die Peripherie.
(Hermann Hesse, Das Glasperlenspiel)

 

Der Mensch wird am Du zum Ich.
(Martin Buber)

 

Handle so, dass die Anzahl der Wahlmöglichkeiten größer wird.
(Heinz von Foerster „Ethischer Imperativ“)

 

Du bist dort, wo deine Gedanken sind. Sieh zu, dass deine Gedanken da sind, wo du sein möchtest.
(Rabbi Nachman)

 

Handeln ohne Haltung ist Gewalt.
(Budo-Weisheit)

 

Wenn Du etwas stärken willst, bekämpfe es.
(Milton H. Erickson)

 

Unsere tiefsten Ängste sind Drachen vergleichbar, die unsere tiefsten Schätze bewachen.
(Rainer Maria Rilke)

 

Was mich am meisten an der Menschheit überrascht? Der Mensch. Weil er seine Gesundheit opfert, um Geld zu verdienen. Dann zahlt er dafür, um seine Gesundheit wieder herzustellen. Und dann ist er so beunruhigt über seine Zukunft, dass er die Gegenwart nicht genießen kann – mit dem Ergebnis, dass er weder in der Gegenwart noch in der Zukunft lebt. Er lebt, als würde er niemals sterben… und wenn er stirbt, hat er niemals wirklich gelebt.
(Der Dalai Lama )

 

Nicht die Dinge selbst beunruhigen die Menschen, sondern die Meinungen und die Urteile über die Dinge.
(Epiktet)

 

Meinst du, es gäbe nichts außer dem, was du dir vorstellen kannst?
(Hans Bemmann, Stein und Flöte)

 

Mündig ist nicht, wer glaubt, Angst, Traurigkeit und Verzweiflung überwinden zu können – sondern wer sie zu durchdringen vermag und daran wächst.
(Karlfried Graf Dürckheim )

Lerne innere Befriedigung an der ruhigen Tätigkeit des Denkens, an der von allem Druck des Lebens befreiten inneren Reflexion zu empfinden.
(Rudolf Steiner)

 

Eine Führungsperson ist am besten, wenn man kaum weiß, dass es sie gibt. Nicht so gut, wenn man ihr gehorcht und zujubelt. Am ärgsten, wenn man sie verachtet. […]  Doch bei einer guten Führungspersönlichkeit, die wenig spricht, wenn ihr Werk getan ist und ihr Ziel erreicht ist, werden alle sagen: Wir haben es selbst getan.
(Wird oft Lao-Tse  zugeschrieben)

 

Life is like riding a bicycle. To keep your balance you must keep moving.
(Albert Einstein)

 

Wenn der Pfad vor dir einfach ist und klar, dann bist du vielleicht auf dem Pfad eines anderen.
(Joseph Campbell)

 

Ein Genie!? 37 Jahre lang habe ich 14 Stunden am Tag hart gearbeitet, und jetzt nennen Sie mich einfach nur ein Genie ?!?
(Pablo de Sarasate)

 

Wer andauernd begreift, was er tut, bleibt unter seinem Niveau.
(Martin Walser)

 

Vereinigen heißt die besonderen Verschiedenheiten besser zu verknüpfen, nicht sie auslöschen, um einer eitlen Ordnung willen.
(Antoine de Saint-Exupéry, „Die Stadt in der Wüste“)

 

Die Wirklichkeit, von der wir sprechen können, ist nie die Wirklichkeit an sich.
(Werner Heisenberg)

 

Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.
(Antoine de Saint-Exupéry)

 

Laufen die Dinge nicht so, wie Du denkst, denke anders.
(Anonymous)

 

Die Definition von Irr-Sinn: Das gleiche tun wie immer, sich so verhalten wie immer – und erwarten, dass „etwas anderes“ dabei herauskommt als beim letzten Mal. Wahnsinn ist, wenn man immer wieder das gleiche tut, aber andere Resultate erwartet…
(vermutlich nach Rita Mae Brown)

 

Wer einmal sich selbst gefunden hat, der kann nichts auf dieser Welt mehr verlieren. Wer einmal den Menschen in sich begriffen hat, der begreift alle Menschen.
(Stefan Zweig ./.)

 

Wege entstehen dadurch, dass man sie geht.
(wird Franz Kafka zugeschrieben)

An einer Seele, die völlig frei von Gedanken und Erregungen ist, findet selbst der Tiger keine Stelle, seine Krallen einzuheften.
(Takuan Sóhó ./.)

 

Wenn man die Fragen lebt, lebt man vielleicht – ohne es zu merken – in die Antworten hinein.
(Rainer Maria Rilke)

 

Perfektion gehört den Göttern. Wir können höchstens etwas Ausgezeichnetes erhoffen.
(Carl Gustav Jung)

 

 

Der Sinn unseres Lebens ist, unsere Geburt zu vollenden.
(Willigis Jäger)

 

Anstatt zu fragen, was richtig oder falsch ist, sollten wir fragen: Welche Sicht erlaubt uns die Erkenntnis, dass alle etwas Wichtiges beizutragen haben?
(Ken Wilber)

 

Indem wir unseren Auftrag erkennen, also „Was will mich?“ – anstatt „Was will ich?“ – nähern wir uns dem, der wir immer waren.
(Wolf Büntig)

 

Du bekommst, was Du immer bekommen hast, wenn Du tust, was Du immer getan hast.
(vermutlich von Paul Watzlawick)

 

Nennt ihr das Seele, was so zage zirpt
in euch? Was, wie der Klang der Narrenschellen,
um Beifall bettelt und um Würde wirbt,
und endlich arm ein armes Sterben stirbt
im Weihrauchabend gotischer Kapellen, –
nennt ihr das Seele?

Schau ich die blaue Nacht, vom Mai verschneit,
in der die Welten weite Wege reisen,
mir ist: ich trage ein Stück Ewigkeit
in meiner Brust. Das rüttelt und das schreit
und will hinauf und will mit ihnen kreisen …
Und das ist Seele.
(Rainer Maria Rilke ./.)

 

Der Weg ist das Ziel, aber manchmal ist das Ziel im Weg.
(Peach Weber ./.)